German Translations for Women's Voices for Civil Rights

Dublin Core

Title

German Translations for Women's Voices for Civil Rights

Subject

Legacies of Slavery

Description

This resource includes translations of each of the eight exhibit panels into German.

Creator

Spring 2024 GRMN 3200 Class

Source

Kennesaw State University

Publisher

Museum of History and Holocaust Education

Date

Spring 2023

Contributor

Sabine Smith
Amanda Buchanan
Grace Holt-Hernandez
Lara Jecnik
Noah McDaniel
Cameron Neilson
Caitlin O'Kelley
Autumn Peurala
John Raines
Jaelyn Schumacher
Bee Weller

Rights

All Rights Reserved

Format

Microsoft Word Document

Language

German

Type

Document

Coverage

After the War

Text Item Type Metadata

Text

Tafel 1: Frauenstimmen für Frauenrechte

 

“Wenn ich noch ein weiteres Jahrhundert leben könnte! Ich möchte so gerne die Entwicklung der Arbeit für Frauen im vergangenen Jahrhundert sehen.” - Susan B. Anthony, Die Demokratin und die Chronik, 28. August 1902

Denkmal für die Pionierinnen der Frauenrechte, Central Park, New York City, 2020. Von der Bildhauerin Meredith Berman entworfen und von der Gruppe Monumental Women gesponsert, erinnert das Denkmal an die Hundertjahrfeier zum 19. Zusatzartikel der US-Verfassung, mit dem das Wahlrecht für weibliche Bürger eingeführt wurde. Es zeigt die Frauenrechtlerinnen Sojourner Truth, Susan B. Anthony und Elizabeth Cady Stanton. Mit freundlicher Genehmigung von Axel Tschentscher

 

WAS SIND BÜRGERRECHTE?

Rechte sind Dinge, die du tun kannst, egal wer du bist. Die Bürgerrechte werden durch landesweite Gesetze geschützt. Diese Gesetze werden von der Regierung durchgesetzt. Aber manchmal werden Menschen nicht gleich behandelt, sogar wenn Gesetze es vorschreiben. Wenn das passiert, nennt man es Ungerechtigkeit. In einer Demokratie entscheiden die Menschen was die Gesetze sein sollen. Sie sind sich nicht immer einig. Es gibt viele Geschichten von Menschen, die dafür kämpfen Gesetze zu ändern, die sie für schlecht halten und Gesetze durchzusetzen, die sie gut finden. Wir feiern diese Geschichten. Alle möglichen Menschen haben sich für die Bürgerrechte in den USA eingesetzt. Aber lange redeten Menschen mehr über Männer und Jungen als über Frauen und Mädchen. Diese Ausstellung erzählt Geschichten von Mädchen und Frauen, die sich für Frauenrechte  eingesetzt haben. Wir hoffen, dass ihre Stimmen dich inspirieren.

 

WORTSCHATZ

Gesetze: Regeln, die die Handlungen der Mitglieder:innen einer bestimmten Gemeinschaft oder eines Landes regeln.

durchgesetzt: Zur Einhaltung oder Befolgung gemacht durch Verhängung von Strafen.

Ungerechtigkeit: Eine Situation, die als ungerecht oder unverdient verstanden wird.

Demokratie: Eine Regierungsform, in der die Bevölkerung über Gesetze entscheidet oder Vertreter wählt, die für sie entscheiden. 

befürwortet: Öffentlich empfohlen oder unterstützt

 

Tafel 2: Das Recht zu Lernen - Ruby Bridges

"Es gab überall Barrikaden. Überall waren Kameras. Ich dachte, ich wäre in eine Parade gestolpert. Ich dachte wirklich, es war Mardi Gras.” 

Ruby Bridges, CBN, 2014

 

Es war nicht Mardi Gras. Die Menschen draußen vor der William Frantz Grundschule protestierten gegen ein sechsjähriges, schwarzes Mädchen. Ihr Name war Ruby Bridges, und sie war dort, um die erste Schule in New Orleans zu integrieren. Ruby mochte es nicht, allein in einem Klassenzimmer nur mit ihrer Lehrerin lernen zu müssen.  Aber jemand musste der/die Erste sein. Ruby war dort, um eine wichtige Idee zu testen: Wenn gute staatliche Schulen für einige da sind, dann müssen sie auch für alle da sein. Im Jahr 1960 musste sie mutig sein, um der Welt zu zeigen, dass Kinder gemeinsam lernen können. Im Jahr 2011 nannte der erste schwarze Präsident der USA, Barack Obama, Ruby eine Heldin. 

Präsident Barack Obama, Ruby Bridges und Vertreter:innen des Norman Rockwell Museums betrachten Rockwells "The Problem We All Live With," das in einem Flur des Westflügels in der Nähe des Oval Office hängt (15. Juli 2011). Bridges ist das Mädchen, das auf dem Gemälde porträtiert ist. Offizielles Foto des Weißen Hauses von Pete Souza.

Yehimi Cambrón ist eine Wandmalerin, die in Atlanta, Georgia, lebt. Ihre Eltern brachten sie aus Mexiko in die USA, als sie sieben Jahre alt war, und sie sieht die USA als ihre Heimat. Dennoch haben Yehimi und andere wie sie nicht die gleichen Rechte wie Menschen, die in den USA geboren wurden; darunter das Recht, einige öffentliche Schulen zu besuchen. Yehimi arbeitet daran, dies durch ihre Kunst zu ändern.

 

 

WORTSCHATZ

 

integrieren: Teile zu einem Ganzen zusammenfügen. In den 1960er Jahren bedeutete dies, schwarze und weiße Menschen zusammenzubringen.

protestieren: Sich öffentlich versammeln, um Anderen zu zeigen, dass sie gegen eine Idee oder eine Aktion sind. Menschen können auch öffentlich zusammenkommen, um Unterstützung für eine Sache zu zeigen.

Mardi Gras:  Ein traditionelles Fest, das hauptsächlich in New Orleans und anderen Teilen der Südstaaten der USA gefeiert wird. Es beinhaltet Paraden, Kostüme, Musik und Essen vor der Fastenzeit.

 

Tafel 3: Wahlrecht - Fannie Lou Hamer
„Ich habe es schon lange satt; jetzt habe ich es satt, krank und müde zu sein, und wir wollen eine Veränderung.“
– Fannie Lou Hamer, Rede in Harlem, Dezember 1964

Fannie Lou Hamer in einer Illustration von Julia Guevara

 

Warum hatte Fannie Lou Hamer es satt? Was wollte sie verändern? Fannie war in Mississippi Sharecropper. Als sie sechs Jahre alt war, hat sie mit der Arbeit angefangen, und als sie 12 Jahre alt war, verließ sie die Schule. Ihre Großeltern waren versklavt worden. Nach dem US-Bürgerkrieg hat die Regierung die Verfassung geändert, damit schwarze Amerikaner wählen konnten, aber als Fannie versuchte, sich für die Wahlen zu registrieren, schikanierte die Polizei Fannie und ihre Freunde, und ihr Chef feuerte sie aus ihrem Job. Als die Polizei mit Gewalt versuchte, sie aufzuhalten, hat Fannie von ihrer Erfahrung erzählt. Schwarze und weiße Student:innen kamen nach Mississippi, um Wähler:innen zu registrieren. Freedom Summer hatte geholfen, neue Wahlgesetze zu verabschieden.

Jedes Jahr helfen Menschen bei der Registrierung neuer Wähler:innen, um sicherzustellen, dass die Stimmen aller zählen. Cassandra Wilson startete eine Wählerregistrierungskampagne, die im Juli 2020 auch in Clarksdale, Mississippi, Halt machte. Mit freundlicher Genehmigung von The Press Register

Shirley Chisholm unterzeichnete am 21. Januar 1969 ihren Amtseid. 1972 kandidierte sie als erste Frau für das Präsidentschaftsamt. Obwohl ihre Präsidentschaftskandidatur nicht erfolgreich war, blieb sie bis zu ihrem Rücktritt 1982 in der Regierung. Mit freundlicher Genehmigung der National Archives and Records Administration.

Vier Jahre nach dem Freedom Summer schickten Wähler*innen in New York City die erste schwarze Frau in den Congress. Shirley Chisholm schuf Koalitionen mit anderen Frauen und Minderheitsvertreter:innen. Sie hat der Nation gezeigt, dass Menschen, die zusammenarbeiten, Macht erlangen können, selbst wenn sie in der Vergangenheit außen vor gelassen wurden. 

 

WORTSCHATZ
Sharecropper: Eine Person, die Land bewirtschaftet, das jemand anderem gehört, und oft beim Grundbesitzer verschuldet bleibt.

versklavt: Als Besitz behandelt. Sie sind gezwungen, ohne Bezahlung zu arbeiten. 

Verfassung: Oberstes Gesetz des Landes, an dem alle anderen Gesetze gemessen werden.

Freedom Summer: Initiative von 1964 in Mississippi, bei der vom Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) organisierte Freiwillige dabei halfen, schwarze Bürger:innen für das Wahlrecht zu registrieren.

Koalitionen: Politische Bündnisse, die darauf abzielen, eine gemeinsame Basis zu finden und auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten.

 

 

Tafel 4: Das Recht auf Sicherheit - Ida B. Wells

“Der Weg, um Ungerechtigeiten zu korrigieren, besteht darin, das Licht der Wahrheit auf sie zu richten.”          Ida B. Wells, The Washington Bee, 1892

 

Ida B. Wells war Journalistin. Sie erzählte die Wahrheit, sogar wenn die Leute sie nicht hören wollten. Ida B. Wells wurde im Jahr 1862 als Tochter versklavter Eltern geboren und wurde Lehrerin. Sie begann darüber zu schreiben, was sie im Süden nach der Reconstruction sah. Was sie sah, war, dass Schwarze von Weißen für Verbrechen bestraft wurden, die sie nicht begangen hatten. Oft wurden sie verletzt oder sogar getötet. Ida reiste um die Welt und erzählte den Menschen von Lynching. Zusammen mit anderen Schwarzen und Weißen half Ida bei der Gründung der NAACP. Ihre Worte inspirierten andere, sich für Bürgerrechte einzusetzen.

Im Jahr 2021 drehte Sophia Nahli Allison den Dokumentarfilm "A Love Song for Latasha" zu Ehren der fünfzehnjährigen Latasha Harlins, die 1991 von einem Ladenbesitzer getötet wurde, der sie des Ladendiebstahls verdächtigte. Dieses Wandgemälde von Victoria Cassinova wurde von Netflix gesponsert und im Algin Sutton Park im Süden von Los Angeles gemalt. Mit freundlicher Genehmigung von Victoria Cassinova

Schüler:innen in Minneapolis, Minnesota, verließen am 1. Mai 2015 die Schule, um im Rahmen der aufkommenden Black Lives Matter-Bewegung gegen die Tötungen von Schwarzen durch die Polizei zu protestieren. Mit freundlicher Genehmigung von Fibonacci Blue

Im Jahr 2013 trugen Alicia Garza, Opel Tometti und Patrisse Khan-Cullors dazu bei, dass #BlackLivesMatter zu einer Bewegung wurde. Als Reaktion auf unfaire Gesetze und ungerechte Behandlung von Schwarzen durch die Polizei setzt sich die Bewegung weiterhin für die Bürgerrechte ein, die von Ida B. Wells und anderen wie ihr begründet wurden.

 

WORTSCHATZ

Journalist:in: Eine Person, die über das schreibt, was in der Welt passiert, während es passiert.

Reconstruction: Der Zeitraum von 1865 bis 1877, in dem die US-Bundesregierung die ehemalige Konföderation im Süden besetzte, um nach dem Bürgerkrieg neue Staatsangehörigkeitsgesetze durchzusetzen.

Lynching: Tötung einer Person, die eines Verbrechens beschuldigt wird, ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren, in der Regel durch eine Gruppe.

NAACPNational Association for the Advancement of Colored People (Nationale Vereinigung zur Förderung der Farbigen), eine 1909 gegründete Bürgerrechtsorganisation, die sich für Gerechtigkeit für schwarze Amerikaner einsetzt.

 

Tafel 5: Das Recht auf Liebe - Mildred Jeter Loving

"Wir haben uns geliebt und geheiratet. Wir heiraten nicht den Staat. Das Gesetz sollte einer Person erlauben zu heiraten wen sie will.

Mildred Loving, Washington Evening Star 1965

Am 11. Juli 1958 waren Mildred und Richard Loving zu Hause, als die Polizei in ihr Zimmer platzte und ihnen mit Taschenlampen in die Augen leuchtete. Sie sagten ihnen, dass ihre Ehe in Virginia nicht legal war. Die Lovings waren in Virginia geboren und aufgewachsen, und sie wollten dort als Ehemann und Ehefrau leben. Aber Virginia hatte wie 23 andere Bundesstaaten ein Gesetz, das besagte, dass Menschen verschiedener Rassen einander nicht heiraten dürfen. Die Lovings fochten das Gesetz vor Gericht an. Ihr Fall gelangte bis vor den Obersten Gerichtshof der USA. Am 12. Juni 1967 entschieden alle Richter zu ihren Gunsten. Sie erklärten, dass diese Gesetze gegen die Verfassung verstoßen. Heute wird der 12. Juni als Loving-Tag gefeiert.

Mildred Jeter Loving in einer Illustration von Scarlett Green

Ein Poster von Edith Windsor, Klägerin im Fall USA gegen Windsor, und ihrer Ehefrau Thea Spyer wird über einer Menschenmenge gehalten, die sich am 26. Juni 2013 versammelt hat, um das Urteil des Obersten Gerichtshofs zum Defense of Marriage Act zu feiern. Mit freundlicher Genehmigung von Don Emmert/AFP/Getty Images

Nach mehr als vierzig gemeinsamen Jahren heirateten Edith Windsor und Thea Spyer 2007 in Kanada. Als Thea starb, musste Edith eine Menge Steuern zahlen, weil die USA ihre Ehe nicht anerkannte. Edith hat das Gesetz angefochten, und der Oberste Gerichtshof entschied 2012 zu ihren Gunsten. Ihr Fall trug zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA bei.

Selina Alko und Sean Qualls, die Autoren von The Case for Loving, feiern den Loving Day mit ihrem Sohn und seinem Freund in New York City, 12. Juni 2016. Mit freundlicher Genehmigung von Loving Day. Bildnachweis: Willie Davis

 

WORTSCHATZ:

Oberster Gerichtshof: Oberstes Gericht in den USA, dessen Hauptaufgabe darin besteht, festzustellen, ob Gesetze den Normen der Verfassung übereinstimmen.

Loving Day: Nationaler Tag zur Feier von gemischtrassigen und anderen Partnerschaften

 

Tafel 6: Das Recht zur Mitfahrt - Rosa Parks

"Hätte ich mir erlaubt, zu sehr darüber nachzudenken, was mit mir passieren könnte,

wäre ich vielleicht aus dem Bus gestiegen."

- Rosa Parks, Rosa Parks: Meine Geschichte, 1999

Rosa Parks war nicht die erste Frau, die sich weigerte auf einen Sitzplatz im hinteren Teil eines Stadtbusses in Montgomery, Alabama, zu wechseln. Sie wusste, dass das Leben gefährlich sein konnte für schwarze Menschen, die sich dem Gesetz widersetzten oder Weiße verärgerten. Um es trotzdem zu tun, brauchte sie zusätzlichen Mut. Rosa war eine freundliche und fleißige Frau, und die Menschen respektierten sie. Als sie das Gesetz brach, unterstützten sie Menschen in ganz Amerika. Schwarze Menschen in Montgomery stimmten einem 381 Tage langen Busboykott zu. Und Rosa stimmte zu, dass die NAACP ihren Fall zu einem Testfall machte, den sie bis vor den Obersten Gerichtshof brachte. Sie gewannen ihren Fall im Jahr 1956 und machten die Rassentrennungsgesetze im Verkehrswesen rechtswidrig. Selbst nachdem integrierte Busse landesweit Gesetz waren, waren die Fahrgäste nicht sicher bis das Gesetz durchgesetzt wurde. Diane Nash war eine College-Studentin, die die Freedom Rides organisieren half. Menschen aller Rassen fuhren zusammen in Bussen vom Norden in den Süden. Sie versuchten, gemeinsam zu essen und gemeinsam an Busbahnhöfen zu warten. Ihre gewaltfreie Aktion zeigte die Notwendigkeit für stärkeren Schutz der Bürgerrechte.

 

WORTSCHATZ: 

Boykott: Protest, indem man keine Geschäfte mit einer Person oder Sache macht.

Testfall: Ein Fall, der dazu dienen kann um zu prüfen, ob ein Gesetz verfassungsgemäß ist.

Segregation: Vorgeschriebene Trennung von Menschen aufgrund einer inhärenten Gruppen-Identität (wie Rasse oder Geschlecht). 

Freedom Rides: Aktion des Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) und des Congress of Racial Equity (CORE), bei der die Mitfahrer:innen im zwischenstaatlichen Bussystem reisten um gegen die anhaltende Rassentrennungs-Politik im Süden zu protestieren. 

gewaltfrei: Sorgfältig geplant, um Aufmerksamkeit  zu erregen, ohne gewaltsam vorzugehen.

Tafel 7: Das Recht zum Aufstieg - Mae Jemison

 

“Wenn du ein Ziel hast, dass sehr, sehr weit weg scheint und du es in kleinen Schritten angehst, dann wirst du schneller ans Ziel kommen. Dein Geist öffnet sich den Möglichkeiten.” – Mae Jemison, Finding Where the Wind Goes: Moments From My Life, 2001

 

Mae Jemison ist mit Star Trek aufgewachsen und wollte Astronautin werden. Wie Nichelle Nichols, die Leutnant Uhura im Fernsehen spielte, war Mae schwarz. Manchmal haben Menschen ihre Träume wegen ihrer Hautfarbe und ihres Geschlechts auf die Probe gestellt. Neben Medizin hat Mae auch Tanz und afroamerikanische Kultur studiert. Sie hat im Peace Corps gedient und hat sich danach beworben, um Astronautin zu werden. Im Jahr 1992 flog sie im Raumschiff Endeavor und wurde die erste schwarze Frau im All. Sie war überdies die erste echte Astronautin, die in Star Trek aufgetreten ist. Maes Leben in der Wissenschaft und den Künsten inspiriert andere immer noch.

 

Mae Jemison in einer Illustration von Scarlett Green

 

Im Jahr 2016 veröffentlichte 20th Century Fox eine Filmversion des Buchs Unbekannte Heldinnen von Margot Lee Shetterly. Die Geschichte folgt drei schwarzen Frauen, die in den 1960er Jahren bei NASA gearbeitet haben. Während sie mit Segregation und Diskriminierung zu kämpfen hatten, halfen sie der USA, das Wettrennen im All zu gewinnen.

 

Die Schauspielerinnen Janelle Monàe, Taraji Henson und Octavia Spencer sind neben Mary Jackson, Katherine Johnson und Dorothy Vaughan abgebildet.

 

Kurz nach dem Bürgerkrieg wurde Madam C.J. Walker im Jahr 1867 geboren und wurde die erste dokumentierte self-made Millionärin. Sie wurde mit dem Verkauf von Haut- und Haarprodukten für schwarze Frauen reich. Sie unterstütze weiter ihre Gemeinschaft und förderte die Künste. Zwei Jahre vor ihrem Tod war sie bei der Gründung der NAACP beteiligt.

 

Madam C.J. Walker (am Steuer) mit (von links nach rechts) ihrer Nichte Anjetta Breedlove, der Managerin von Madame C.J. Walker Manufacturing Company Alice Kelly und der Walker Company Buchhalterin Lucy Flint ca. im Jahr 1911. Mit freundlicher Genehmigung von Schomburg Center for Research in Black Culture, Photographs and Prints Division, The New York Public Library

 

 

WORTSCHATZ

Star Trek: Eine im Jahr 1966 ins Leben gerufene Fernsehserie mit einer ethnisch-kulturell diversen Besetzung, die durchs All reist.

Astronaut:in: Eine Person, die ausgebildet ist in einem Raumschiff zu fliegen.

Peace Corps: Ein Freiwilligen-Programm der amerikanischen Regierung, um weltweit Hilfe zu leisten.

Self-made Millionär:in: Eine Person, die mehr als eine Million Dollar in Vermögenswerten hat, ohne sie von jemanden geerbt zu haben.

 

Tafel 8: Das Recht auf ein Zuhause - Grace Thorpe

"Das Hauptproblem ist nicht Souveränität. Es ist die Erhaltung und das Überleben von Mutter Erde. "         

- Grace Thorpe, Unsere Häuser sind keine Müllhalden: Die Schaffung von nuklearfreien Zonen, 1996

Grace Thorpe wusste um die Macht der Atombomben und die Auswirkungen von Atommüll.

Sie diente als Anwerberin für das WAAC während des Zweiten Weltkriegs und verbrachte nach dem Krieg Zeit in Japan. Grace wurde in Oklahoma geboren, und sie war eine indigene Amerikanerin der Sac and Fox Nation. Unter ihren PotawatomiKickapoo, und Menominee Vorfahren waren Menschen, die die Kontrolle der USA über amerikanisches indigenes Land nicht akzeptiert hatten. Nach ihrer Zeit in der Armee wurde Grace eine Aktivistin für die Rechte indigener Amerikaner:innen. Sie setzte sich auch für saubere und sichere Lebensräume für ihr Volk ein. Sie ermutigte Stammesführer dazu, die Lagerung von Atommüll abzulehnen. Sie wusste, dass die Menschen eine saubere Umwelt brauchen, um gut leben zu können.

 

Karte mit den Standorten der Internierungslager, in die japanisch-amerikanische Kinder, Frauen und Männer gezwungen wurden, nachdem sie ihre Häuser und ihren Besitz im Westen der USA aufgeben mussten. Mit freundlicher Genehmigung des National Parks Service

 

Während des Zweiten Weltkriegs war Japan ein Feind der USA. Ängstliche und rassistische Menschen überzeugten den Präsidenten, dass japanische Amerikaner gefährlich seien. Sie wurden dazu gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und lebten in bewachten Lagern. Im Jahr 1977 schrieb Michi Nishiura Weglyn ein Buch, das dazu beitrug, die Regierung davon zu überzeugen, dass sie falsch gehandelt hatte. Die USA zahlte ab 1988 Reparationen an japanische Amerikaner.

 

WORTSCHATZ

Atommüll: Radioaktives (instabiles und gefährliches) Material, das übrig bleibt, wenn Uran oder Plutonium explodiert oder verwendet wird, um Energie freizusetzen.

WAAC: Women's Army Auxiliary Korps, in dem Frauen zwischen 1942 und 1978 dienten.

amerikanische Indigene: Ein Begriff für Menschen mit indigenem Hintergrund, die in der USA leben. Die meisten ziehen es vor, mit ihrer Stammeszugehörigkeit anerkannt zu werden.

Reparationen: Die Wiedergutmachung für ein Unrecht, das man begangen hat, durch Zahlung oder anderweitige Hilfe für diejenigen, die Unrecht erlitten haben.

 

 

 

 

 

Original Format

Microsoft Word

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Citation

Spring 2024 GRMN 3200 Class, “German Translations for Women's Voices for Civil Rights,” Meet History, accessed July 15, 2024, https://meethistory.kennesaw.edu/items/show/102.

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